Von wegen alles online …

Christoph Keese im Interview mit dem Deutschlandfunk.

Interessant: Keese betont die Wichtigkeit der direkten, persönlichen Kommunikation, die bei den Firmen im Silicon Valley einen außerordentlich hohen Stellenwert hat. Von wegen alles online … Nöö! Persönliche Kommunikation ist neben Kreativität und Schnelligkeit nach Mees einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Innovationen im Tal der Möglichkeiten. „Face to Face“, zusammenhocken, die Karten offen auf den Tisch und, wenn die Chemie stimmt, kann es losgehen.

Den Erfolgsfaktor „Schnelligkeit“ muss man meiner Meinung nach aber durchaus kritisch diskutieren. Da verweise ich an dieser Stelle auf meine Leitgedanken, auf diesem Blog …

Woran scheitern Innovationen?

Gerade im Zeitalter der Digitalisierung gilt es sich in das Bewusstsein zu rufen, dass auch bei Entscheidungen in der Wirtschaft die Psychologie der beteiligten Akteure ganz entscheidend mitspielt.

Bei IT-Projekten sollten die Verantwortlichen zum Beispiel mögliche „Schnittstellenprobleme“ besonders auf dem Radar haben. Dabei geht es darum, dass technische Umstellungen/Neuerungen nicht nur die IT-Abteilung, sondern fast immer gleichzeitig mehrere Abteilungen betreffen und mehr oder weniger stark herausfordern!

Es gilt, frühzeitig zu identifizieren, welche Abteilungen betroffen sind und über Mitarbeiter-Befragungen zu ermitteln, wie die Interessenslage und Akzeptanz dort ist. Auf unterschiedliche Interessen und mögliche Widerstände muss man sich einstellen. Aber vor allem darf man dieses Thema nicht unterbewerten.